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Leibniz-Zentren für KI in Deutschland: Standorte und Transfer 2025

Wo forscht die Leibniz-Gemeinschaft 2025 an Künstlicher Intelligenz? Ein Überblick über Standorte, thematische Schwerpunkte und den Technologietransfer in die Wirtschaft.

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ecompanion Redaktion3.8.2026 · 2 Min. Lesezeit
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Leibniz-Zentren für KI in Deutschland: Standorte und Transfer 2025

Deutschland verfügt laut Plattform Lernende Systeme über mehr als 250 wissenschaftliche KI-Institute, darunter fünf vom BMBF geförderte Kompetenzzentren in Berlin, München, Dresden/Leipzig, Tübingen und Dortmund/Bonn sowie das seit 1988 bestehende Deutsche Forschungszentrum für KI. Für Unternehmen ist die Dichte dieser Forschungsinfrastruktur ein direkter Standortvorteil: Die Kompetenzzentren sowie Einrichtungen der Fraunhofer-, Max-Planck-, Leibniz- und Helmholtz-Gemeinschaft sind eng mit der Industrie vernetzt. Transfer- und Digitalisierungszentren unterstützen gezielt kleine und mittelständische Betriebe bei der KI-Einführung. Wer Kooperationspartner oder Fördermöglichkeiten sucht, findet über die KI-Landkarte der Plattform Lernende Systeme einen strukturierten Einstieg.

KI-Forschung in Deutschland: Standorte, Schwerpunkte und Technologietransfer

Deutschland verfügt laut der Plattform Lernende Systeme über mehr als 250 wissenschaftliche Institute und Einrichtungen, die im Bereich Künstliche Intelligenz tätig sind. Dazu zählen neben außeruniversitären Forschungseinrichtungen der Fraunhofer-Gesellschaft, der Max-Planck-Gesellschaft sowie der Leibniz- und Helmholtzgemeinschaft auch fünf vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderte KI-Kompetenzzentren an den Standorten Berlin, München, Dresden/Leipzig, Tübingen und Dortmund/Bonn. Hinzu kommt das bereits 1988 gegründete Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI).

Förderung und strategische Ausrichtung

Für den Aufbau der fünf Kompetenzzentren waren laut Plattform Lernende Systeme ursprünglich rund 64 Millionen Euro für den Zeitraum 2019 bis 2022 vorgesehen. Das erklärte Ziel: Maschinelles Lernen langfristig an nahezu allen deutschen Universitäten und Hochschulen zu verankern, ähnlich wie es für die klassische KI in ihren Teilgebieten bereits gelungen ist.

Ein weiterer strategischer Baustein ist die deutsch-französische Zusammenarbeit. Im Oktober 2019 unterzeichneten Deutschland und Frankreich die sogenannte “Erklärung von Toulouse”, eine gemeinsame KI-Roadmap. Sie sieht den Aufbau eines gemeinsamen KI-Ökosystems vor, die Intensivierung bestehender Forschungskooperationen sowie gemeinsame Anstrengungen beim Technologietransfer und bei der Rechenkapazität. Katharina Morik, Professorin für KI an der TU Dortmund und Mitglied der Plattform Lernende Systeme, koordiniert auf deutscher Seite die Zusammenarbeit der Kompetenzzentren mit Frankreich.

Anwendungsfelder: Gesundheit, Industrie, Mobilität

Die KI-Landkarte der Plattform Lernende Systeme zeigt, in welchen Branchen KI-Lösungen in Deutschland bereits eingesetzt werden. Besonders innovativ zeigen sich laut dieser Auswertung das Gesundheitswesen und das verarbeitende Gewerbe. Auch die Bereiche Mobilität und Logistik sowie Energie und Umwelt sind als Anwendungsfelder stark vertreten.

Für Transfer- und Unterstützungsangebote, insbesondere für kleine und mittelständische Unternehmen, listet die KI-Landkarte bundes- und länderfinanzierte Digitalisierungs- und Transferzentren auf, die Unternehmen bei der KI-Einführung begleiten oder mit geeigneten Partnern vernetzen.

Praktische Implikationen für Entscheider

  1. Standortwahl und Talentpool: Die gezielte Ansiedlung in der Nähe eines der fünf BMBF-Kompetenzzentren kann Unternehmen den Zugang zu Forschungskooperationen und qualifizierten Fachkräften erleichtern. Die Plattform Lernende Systeme betont, dass Kompetenzzentren auf umliegende Bildungs- und Wirtschaftsstrukturen ausstrahlen.

  2. Zugang zu Transferprogrammen prüfen: KMU sollten die in der KI-Landkarte gelisteten öffentlich geförderten Transfer- und Digitalisierungszentren aktiv sondieren, bevor sie kostspielige externe Beratungsleistungen beauftragen.

  3. Vertrauenswürdige KI als Wettbewerbsfaktor: Deutschland positioniert sich laut Plattform Lernende Systeme bewusst auf eine menschenorientierte und vertrauenswürdige KI-Forschung, die Grundlagenforschung mit Praxistransfer verbindet. Unternehmen, die frühzeitig auf nachweislich erklärbare und transparente KI-Systeme setzen, können diesen Ansatz als Differenzierungsmerkmal gegenüber Kunden und Regulatoren nutzen.

  4. Hochschulkooperationen gezielt aufbauen: Die KI-Landkarte der Plattform Lernende Systeme bildet auch Studiengänge mit KI- und Data-Science-Schwerpunkten ab. Unternehmen erhalten damit eine strukturierte Grundlage, um Hochschulpartnerschaften für Nachwuchsgewinnung und angewandte Forschung zu identifizieren.


Quellen

Häufige Fragen

Welche KI-Kompetenzzentren hat das Bundesministerium für Bildung und Forschung in Deutschland eingerichtet?

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung hat fünf Kompetenzzentren im Bereich Big Data und Maschinelles Lernen gefördert: in Berlin, München, Dresden/Leipzig, Tübingen sowie Dortmund/Bonn. Hinzu kommt das bereits 1988 gegründete Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI), das als älteste und bekannteste Einrichtung dieser Art in Deutschland gilt.

Wie viele Forschungsinstitute sind in der KI-Landkarte der Plattform Lernende Systeme erfasst?

Die KI-Landkarte der Plattform Lernende Systeme listet bundesweit über 250 wissenschaftliche Institute und Einrichtungen auf. Dazu zählen neben den BMBF-geförderten KI-Kompetenzzentren auch zahlreiche außeruniversitäre Forschungseinrichtungen. Die Karte wird von der Geschäftsstelle der Plattform laufend aktualisiert und ermöglicht eine gezielte Filterung nach inhaltlichen Schwerpunkten.

In welchen Branchen wird KI in Deutschland besonders intensiv eingesetzt?

Laut der Auswertung der KI-Landkarte der Plattform Lernende Systeme zeigen sich vor allem das Gesundheitswesen und das verarbeitende Gewerbe als besonders innovativ bei der Nutzung von KI. Ebenfalls stark vertreten sind die Bereiche Mobilität und Logistik sowie Energie und Umwelt.

Welches strategische Ziel verfolgt Deutschland bei der internationalen Positionierung seiner KI-Forschung?

Deutschland setzt auf eine vertrauenswürdige und menschenorientierte KI-Forschung, die Grundlagenforschung mit einem soliden Transfer in die Praxis verbindet. Dieses Profil gilt als besonderes Merkmal europäischer KI-Forschung und soll gegenüber den führenden KI-Nationen USA und China einen eigenständigen Wettbewerbsvorteil schaffen. Für diesen Ansatz ist laut Plattform Lernende Systeme eine kritische Masse exzellenter Forschender an international attraktiven Standorten entscheidend.

Was sieht die deutsch-französische KI-Kooperation konkret vor?

Deutschland und Frankreich haben im Oktober 2019 die sogenannte Erklärung von Toulouse unterzeichnet, eine gemeinsame KI-Roadmap für eine engere Zusammenarbeit. Sie sieht den Aufbau eines gemeinsamen KI-Ökosystems vor, die Intensivierung bestehender Forschungskooperationen sowie neue Kooperationsprojekte. Konkrete Maßnahmen umfassen den Austausch von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern, die Abstimmung von Lehrplänen in KI und Data Science sowie gemeinsame Anstrengungen beim Anwendungstransfer und bei der Rechenkapazität.

Quellen

  1. Status quo der KI-Forschung in Deutschland - Plattform Lernende SystemePlattform Lernende SystemePrimärquelleabgerufen 3. Aug. 2026
  2. Technologien, Forschung, Studiengänge: KI-Landkarte liefert Überblick zu Künstlicher Intelligenz in Deutschland - Plattform Lernende SystemePlattform Lernende SystemePrimärquelleabgerufen 3. Aug. 2026

Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung erstellt und redaktionell geprüft.