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Leibniz-Zentren: KI in Materialwissenschaften und Systemforschung 2025

Wie Leibniz-Forschungszentren 2025 KI-Methoden in Materialwissenschaften und Systemforschung einsetzen – ein Überblick über aktuelle Projekte und Ansätze.

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ecompanion Redaktion9.8.2026 · 2 Min. Lesezeit
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Leibniz-Zentren: KI in Materialwissenschaften und Systemforschung 2025

Deutschland betreibt fünf staatlich geförderte KI-Kompetenzzentren in Berlin, München, Dresden/Leipzig, Tübingen und Dortmund/Bonn, für die das Bundesministerium für Bildung und Forschung zwischen 2019 und 2022 rund 64 Millionen Euro bereitgestellt hat. Für Unternehmen und Entscheider in Deutschland ist der Aufbau dieser Kompetenzzentren ein direkter Hinweis darauf, wo anwendungsnahe KI-Expertise entstehen soll. Die Zentren sind eng mit Forschungseinrichtungen wie der Fraunhofer-Gesellschaft, der Max-Planck-Gesellschaft sowie der Leibniz- und der Helmholtz-Gemeinschaft vernetzt und sollen Maschinelles Lernen langfristig an nahezu allen deutschen Hochschulen verankern. Wer auf der Suche nach Forschungspartnern oder Transferprojekten im Bereich KI ist, findet in diesem Netzwerk konkrete Anlaufpunkte für praxisnahe Kooperationen.

Leibniz-Forschungszentren: KI in Materialwissenschaften und Systemforschung

Deutschland verfügt über eine breit aufgestellte KI-Forschungslandschaft, in der neben Fraunhofer-Gesellschaft, Max-Planck-Gesellschaft und Helmholtzgemeinschaft auch die Leibnizgemeinschaft eine tragende Rolle übernimmt. Diese Infrastruktur ist laut der Plattform Lernende Systeme eng mit der Industrie durch Beteiligungen und Kooperationen verbunden.

Struktureller Rahmen der deutschen KI-Forschung

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung hat im Bereich Big Data und Maschinelles Lernen fünf Kompetenzzentren eingerichtet: in Berlin, München, Dresden/Leipzig, Tübingen sowie Dortmund/Bonn. Hinzu kommt das seit 1988 bestehende Deutsche Forschungszentrum für KI. Für den Förderzeitraum 2019 bis 2022 waren ursprünglich rund 64 Millionen Euro vorgesehen. Ziel des Aufbaus dieser Zentren ist es, Maschinelles Lernen langfristig an nahezu allen deutschen Universitäten und Hochschulen zu verankern.

Auf politischer Ebene ergänzt die 2023 gestartete “Nationale Initiative zur KI-basierten Transformation in die Datenökonomie” (NITD) diesen Rahmen. Der Bund stellt dafür 32 Millionen Euro bereit. Die NITD läuft unter dem Dach der Deutschen Akademie der Technikwissenschaften Acatech und soll laut Bundesdigitalministerium bis Ende 2025 vollständig operativ sein.

Europäisches Profil als strategischer Ansatz

Gegenüber dem Wettbewerb aus den USA und China setzt die deutsche KI-Forschung auf ein spezifisches Profil: vertrauenswürdige, menschenorientierte Systeme, die Grundlagenforschung mit anwendungsnahem Transfer verbinden. Katharina Morik, Professorin für Künstliche Intelligenz an der TU Dortmund und Mitglied der Plattform Lernende Systeme, beschreibt diesen Ansatz als potenziellen Wettbewerbsvorteil europäischer Forschung.

Im Oktober 2019 unterzeichneten Deutschland und Frankreich die sogenannte “Erklärung von Toulouse”, eine gemeinsame KI-Roadmap. Sie sieht den Aufbau eines gemeinsamen KI-Ökosystems vor, den Austausch von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern, die Abstimmung von Curricula in KI und Data Science sowie gemeinsame Anstrengungen beim Praxistransfer und bei der Rechenkapazität.

Praktische Implikationen für Entscheider

  1. Standortwahl und Clustereffekte: Die Forschungszentren strahlen auf umliegende Bildungseinrichtungen und Unternehmen aus. Unternehmen in der Nähe der fünf Kompetenzzentren können von Kooperationen und Talentpools direkt profitieren.

  2. Datenstandardisierung als Geschäftsgrundlage: Die NITD arbeitet an sektorübergreifenden Datenräumen und einheitlichen Prüf- und Qualitätsstandards. Für Unternehmen, die KI-Anwendungen skalieren wollen, schafft das eine planbarere regulatorische Grundlage.

  3. Förderzugang über Kompetenzzentren: Die Kompetenzzentren sind explizit auf Industriekooperationen ausgelegt. Mittelständische Unternehmen in Materialwissenschaften oder Systemforschung sollten prüfen, welche Kooperationsformate die jeweiligen Zentren anbieten.

  4. Transnationale Kooperation nutzen: Die deutsch-französische KI-Roadmap öffnet Kanäle für grenzüberschreitende Forschungs- und Entwicklungsprojekte. Unternehmen mit Aktivitäten in beiden Ländern können diese Struktur gezielt einsetzen.


Quellen

Häufige Fragen

Welche Rolle spielt die Leibniz-Gemeinschaft in der deutschen KI-Forschungslandschaft?

Die Leibniz-Gemeinschaft ist neben der Fraunhofer-Gesellschaft, der Max-Planck-Gesellschaft und der Helmholtz-Gemeinschaft eine der vier großen außeruniversitären Forschungsorganisationen, die gemeinsam die KI-Forschungslandschaft in Deutschland tragen. Diese Institutionen arbeiten eng mit der Industrie zusammen und bilden laut der Plattform Lernende Systeme das Fundament einer leistungsfähigen, anwendungsnahen Wissenschaftsinfrastruktur im Bereich Künstliche Intelligenz.

Wie ist die KI-Forschung in Deutschland institutionell aufgestellt?

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung hat fünf Kompetenzzentren für Big Data und Maschinelles Lernen eingerichtet, an den Standorten Berlin, München, Dresden/Leipzig, Tübingen sowie Dortmund/Bonn. Hinzu kommt das seit 1988 bestehende Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz. Für den Aufbau dieser Zentren waren ursprünglich rund 64 Millionen Euro im Zeitraum 2019 bis 2022 vorgesehen.

Was ist das strategische Ziel der deutschen KI-Kompetenzzentren im Hochschulbereich?

Die Kompetenzzentren sollen langfristig dazu beitragen, Maschinelles Lernen an nahezu allen deutschen Universitäten und Hochschulen zu verankern. Damit soll ein ähnlicher Verbreitungsgrad erreicht werden, wie er für die klassische KI mit ihren Teilgebieten bereits besteht. Der Fokus liegt auf der Verbindung von Grundlagenforschung und praxisnahem Transfer.

Welchen Wettbewerbsvorteil verfolgt Deutschland gegenüber China und den USA in der KI-Forschung?

Deutschland setzt auf das Profil einer vertrauenswürdigen und menschenzentrierten KI-Forschung, die Grundlagenforschung mit solidem Praxistransfer verbindet. Dieses Konzept wird als besonderes Merkmal europäischer KI-Forschung betrachtet und gilt laut der Plattform Lernende Systeme als potenzieller Wettbewerbsvorteil gegenüber den dominierenden Akteuren in China und den USA.

Was sieht die deutsch-französische Zusammenarbeit im Bereich KI konkret vor?

Deutschland und Frankreich haben im Oktober 2019 mit der sogenannten Erklärung von Toulouse eine gemeinsame KI-Roadmap unterzeichnet. Diese sieht den Aufbau eines gemeinsamen KI-Ökosystems vor, die Intensivierung bestehender Forschungskooperationen sowie den Austausch von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern. Weitere Punkte sind die Abstimmung von Lehrplänen in KI und Data Science sowie gemeinsame Anstrengungen beim Transfer in die Anwendung und bei der Bereitstellung geeigneter Rechenkapazitäten.


Dieser Artikel wurde von einem KI-System automatisiert erstellt. Kennzeichnung gemäß Art. 50 der EU-KI-Verordnung.

Quellen

  1. Status quo der KI-Forschung in Deutschland - Plattform Lernende SystemePlattform Lernende SystemePrimärquelleabgerufen 9. Aug. 2026

Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung erstellt und redaktionell geprüft.