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Leibniz-Zentren: KI in Materialwissenschaften und Energie 2025

Leibniz-Forschungszentren setzen 2025 auf KI in Materialwissenschaften, Systemforschung und Energieoptimierung. Welche Projekte konkret Fortschritte zeigen.

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ecompanion Redaktion9.9.2026 · 3 Min. Lesezeit
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Leibniz-Zentren: KI in Materialwissenschaften und Energie 2025

Deutschland verfügt über fünf vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderte KI-Kompetenzzentren sowie das seit 1988 bestehende Deutsche Forschungszentrum für KI, eingebettet in ein Forschungsnetzwerk aus Fraunhofer-, Max-Planck-, Leibniz- und Helmholtz-Instituten. Für Entscheider in Industrie und Forschung ist entscheidend, dass diese Infrastruktur gezielt den Transfer von KI-Grundlagenforschung in praxisnahe Anwendungen, etwa in Materialwissenschaften oder Energieoptimierung, fördern soll. Ergänzt wird dies durch die staatliche Initiative NITD mit 32 Millionen Euro Bundesförderung, die bis Ende 2025 marktfähige, vertrauenswürdige KI-Anwendungen aus Deutschland etablieren soll. Wer Kooperationen oder Förderzugänge plant, sollte diese Strukturen kennen.

Leibniz-Gemeinschaft: KI in Materialwissenschaften, Systemforschung und Energieoptimierung

Deutschland verfügt mit der Leibniz-Gemeinschaft, der Fraunhofer-Gesellschaft, der Max-Planck-Gesellschaft und der Helmholtz-Gemeinschaft über eine leistungsfähige Forschungslandschaft im Bereich Künstliche Intelligenz, die eng mit der Industrie vernetzt ist. Das geht aus einer Analyse der Plattform Lernende Systeme hervor. Die Leibniz-Zentren spielen dabei eine zunehmend eigenständige Rolle bei der Entwicklung von KI-Anwendungen in industrienahen Feldern wie Materialwissenschaften, Systemforschung und Energieoptimierung.

KI-Forschung an Leibniz-Zentren: Schwerpunkte und Positionierung

Die deutschen KI-Kompetenzzentren, die das Bundesministerium für Bildung und Forschung im Bereich Big Data und Maschinelles Lernen eingerichtet hat, befinden sich in Berlin, München, Dresden/Leipzig, Tübingen sowie Dortmund/Bonn. Für ihre Förderung waren ursprünglich rund 64 Millionen Euro für den Zeitraum 2019 bis 2022 vorgesehen. Die Leibniz-Gemeinschaft ist in diesem Netzwerk als Forschungspartner eingebunden und bringt ihre Expertise insbesondere in anwendungsnahen Bereichen ein.

Katharina Morik, Professorin für Künstliche Intelligenz an der TU Dortmund und Mitglied der Plattform Lernende Systeme, betont die Bedeutung einer menschenzentrierten Forschungsausrichtung: Deutschland und Europa sehen in der Verbindung von Grundlagenforschung mit praxisnahem Transfer ein besonderes Profil, das gegenüber der Konkurrenz aus den USA und China als Wettbewerbsvorteil genutzt werden könnte.

Parallel dazu hat der Bund mit der “Nationalen Initiative zur KI-basierten Transformation in die Datenökonomie” (NITD) ein Programm aufgesetzt, das bis Ende 2025 voll funktionsfähig sein soll. Der Bund stellt dafür 32 Millionen Euro bereit. Unter dem Dach der Deutschen Akademie der Technikwissenschaften Acatech sollen dabei Datenräume sektorübergreifend vernetzt, einheitliche Prüf- und Qualitätsstandards entwickelt sowie KI-Unternehmen gezielt gefördert werden. Zu den prioritären Anwendungsfeldern gehört ausdrücklich der Verkehrsbereich.

Warum das für Unternehmen relevant ist

1. Materialwissenschaften als Innovationsfeld mit Industriebezug

KI-gestützte Analysen in der Materialforschung können Entwicklungszyklen für neue Werkstoffe verkürzen. Unternehmen im verarbeitenden Gewerbe, die Leibniz-Institutionen als Kooperationspartner nutzen, erhalten frühzeitig Zugang zu Methoden, die sich später in Produktionsprozessen einsetzen lassen. Wer entsprechende Forschungspartnerschaften prüft, sollte sich mit den Fördermöglichkeiten des Bundes auseinandersetzen, etwa im Rahmen der NITD. Mehr zum Technologietransfer aus öffentlichen Forschungseinrichtungen lesen Sie in unserem Beitrag zu DFKI-Spin-offs und Technologietransfer.

2. Systemforschung liefert Methoden für komplexe Unternehmenssteuerung

Systemforschung, wie sie Leibniz-Institute betreiben, entwickelt Modelle für das Verhalten komplexer Systeme. Für Entscheider im Mittelstand ist das besonders relevant, weil solche Methoden in Bereichen wie Lieferkettenoptimierung oder Produktionsplanung eingesetzt werden können. Unsere Analyse zu KI in der Lieferkettenoptimierung im Mittelstand zeigt, wo konkrete Anwendungen heute schon greifen.

3. Energieoptimierung durch KI: Kosten und Regulatorik im Blick

Leibniz-Zentren arbeiten an KI-Verfahren zur Steuerung und Effizienzsteigerung in Energiesystemen. Für Unternehmen, die ihren Energieverbrauch senken oder Nachhaltigkeitsziele nachweisen müssen, ergeben sich hier potenzielle Anwendungsfelder. Dabei sind Datenschutz- und Sicherheitsanforderungen zu beachten, wie sie etwa das BSI für KI-Systeme formuliert. Lesen Sie dazu unsere Übersicht zu BSI-Richtlinien für KI-Systeme im Mittelstand.

4. Deutsch-französische Kooperation schafft größere Forschungsbasis

Deutschland und Frankreich haben mit der “Erklärung von Toulouse” im Oktober 2019 eine gemeinsame KI-Roadmap verabschiedet. Sie sieht den Aufbau eines gemeinsamen KI-Ökosystems vor, den Austausch von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern sowie gemeinsame Anstrengungen beim Transfer in Anwendungen. Für Unternehmen bedeutet das eine wachsende Zahl möglicher europäischer Forschungspartner. Hintergrund zu europäischen KI-Finanzierungsstrukturen finden Sie in unserem Beitrag zu europäischen KI-Startups und Forschungskooperationen.


Quellen

Häufige Fragen

Welche Rolle spielt die Leibniz-Gemeinschaft in der deutschen KI-Forschungslandschaft?

Die Leibniz-Gemeinschaft ist neben Fraunhofer, Max-Planck und der Helmholtz-Gemeinschaft eine der vier großen Forschungsorganisationen, die Deutschlands KI-Forschungslandschaft tragen. Diese Einrichtungen sind eng mit der Industrie vernetzt und bilden laut Plattform Lernende Systeme gemeinsam eine leistungsfähige Infrastruktur, die Grundlagenforschung mit anwendungsnahem Transfer verbindet.

Wie fördert der Bund KI-Kompetenzzentren in Deutschland, und wo sind diese angesiedelt?

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung hat fünf Kompetenzzentren für Big Data und Maschinelles Lernen eingerichtet: in Berlin, München, Dresden/Leipzig, Tübingen sowie Dortmund/Bonn. Für den Förderzeitraum 2019 bis 2022 waren ursprünglich rund 64 Millionen Euro vorgesehen. Hinzu kommt das seit 1988 bestehende Deutsche Forschungszentrum für KI.

Was ist die NITD und welche Ziele verfolgt sie bis 2025?

Die Nationale Initiative zur KI-basierten Transformation in die Datenökonomie (NITD) wurde vom damaligen Bundesdigitalminister Volker Wissing gestartet. Sie ist unter dem Dach der Deutschen Akademie der Technikwissenschaften Acatech angesiedelt, erhält 32 Millionen Euro Bundesförderung und soll bis Ende 2025 einheitliche Prüf- und Qualitätsstandards entwickeln sowie sektorübergreifende Datenräume, etwa aus dem Verkehrsbereich, vernetzen.

Welchen Wettbewerbsvorteil soll vertrauenswürdige KI Deutschland im internationalen Vergleich verschaffen?

Gegenüber China und den USA setzt Deutschland auf menschenorientierte, vertrauenswürdige KI-Forschung, die Grundlagenforschung mit praxisnahem Transfer verbindet. Laut Plattform Lernende Systeme gilt dieses Profil als besonderes Merkmal europäischer KI-Forschung und kann langfristig zu einem Wettbewerbsvorteil werden.

Warum kooperieren Deutschland und Frankreich bei der KI-Forschung, und was regelt die Erklärung von Toulouse?

Deutschland und Frankreich unterzeichneten im Oktober 2019 die sogenannte Erklärung von Toulouse. Sie sieht den Aufbau eines gemeinsamen KI-Ökosystems vor, intensiviert bestehende Forschungskooperationen und fördert den Austausch von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern. Auch gemeinsame Rechenkapazitäten sowie abgestimmte Curricula in KI und Data Science sind Teil der Vereinbarung.


Dieser Artikel wurde von einem KI-System automatisiert erstellt. Kennzeichnung gemäß Art. 50 der EU-KI-Verordnung.

Quellen

  1. Status quo der KI-Forschung in Deutschland - Plattform Lernende SystemePlattform Lernende SystemePrimärquelleabgerufen 9. Sept. 2026

Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung erstellt und redaktionell geprüft.