Laut McKinseys „State of AI in 2025“-Umfrage (Juni/Juli 2025, n = global, BIP-gewichtet) berichten nur 39 % der befragten Unternehmen von einer messbaren EBIT-Wirkung durch KI, die zudem meist unter 5 % liegt. Für Entscheider bedeutet das: Investitionen in KI-Implementierung zahlen sich bislang bei der Mehrheit der Unternehmen nicht messbar auf die Gewinnlinie aus. Qualitative Vorteile wie verbesserte Innovation oder gesteigerte Kundenzufriedenheit werden zwar von vielen Befragten genannt, ersetzen jedoch keine belastbare ROI-Rechnung. Wer Budgets freigibt, muss Amortisationserwartungen realistisch kalibrieren und gezielt in die sechs Reifedimensionen Strategie, Talent, Betriebsmodell, Technologie, Daten sowie Skalierung investieren.
McKinsey AI Global Survey 2025: Mehrheit der Unternehmen erzielt noch keine messbaren Gewinnsteigerungen durch KI
Trotz wachsender KI-Budgets und zunehmend agentischer Systeme berichten laut McKinseys “State of AI in 2025”-Studie nur 39 Prozent der befragten Unternehmen weltweit von einer messbaren EBIT-Wirkung durch KI-Einsatz. Wo finanzielle Effekte eintreten, bleiben sie in den meisten Fällen unter der Fünf-Prozent-Marke. Die Umfrage wurde vom 25. Juni bis 29. Juli 2025 online durchgeführt; die Daten wurden nach dem BIP-Beitrag der jeweiligen Länder gewichtet, um Repräsentativität zu gewährleisten.
Was die Studienlage bedeutet
1. Qualitative Vorteile überwiegen, finanzielle Wirkung bleibt begrenzt
Eine Mehrheit der Befragten nennt gesteigerte Innovationsfähigkeit als Ergebnis ihres KI-Einsatzes. Fast die Hälfte berichtet von verbesserter Kundenzufriedenheit und stärkerer Wettbewerbsdifferenzierung. Diese Effekte sind real, lassen sich aber schwerer direkt in Budgetentscheidungen übersetzen als Gewinnkennzahlen. Entscheider sollten interne Erfolgsmessungen deshalb nicht allein an EBIT-Metriken ausrichten, sondern auch qualitative KPIs systematisch erfassen.
2. Sechs Schlüsseldimensionen trennen führende von nachzüglenden Unternehmen
McKinsey identifiziert sechs Bereiche, in denen Unternehmen mit messbarem KI-Erfolg gezielt investieren: Strategie, Talente, Betriebsmodell, Technologie, Daten sowie Einführung und Skalierung. Wer in allen sechs Feldern konsequent handelt, erzielt nach Studienlage deutlich häufiger finanzielle Rückflüsse. Für Unternehmen, die KI-Implementierungen planen, liefert dieses Rahmenwerk eine strukturierte Entscheidungsgrundlage, bevor Budgets freigegeben werden.
3. Österreichische Unternehmen: Nachholbedarf bei Integration und Governance
Eine gesonderte McKinsey-Analyse zur KI-Reife österreichischer Unternehmen zeigt: 68 Prozent der heimischen Betriebe befinden sich laut dem McKinsey AI-Quotient (AIQ) im unteren globalen Vierzig-Prozent-Bereich. Nur 19 Prozent zählen zum oberen globalen Fünftel. Stärken liegen bei Plattformarchitektur und Sicherheit; Nachholbedarf besteht bei der effektiven Integration von KI-Modellen und im Bereich Governance. Diese Ergebnisse lassen sich als Indikator für vergleichbare DACH-Märkte lesen, auch wenn länderspezifische Daten getrennt zu bewerten sind.
4. Modellauswahl und TCO rücken stärker in den Fokus
Da finanzielle Rückflüsse aus KI-Projekten häufig unter den Erwartungen bleiben, gewinnt die Kostenstruktur auf Infrastrukturebene an Gewicht. Die Wahl des richtigen Sprachmodells nach Latenz, Token-Kosten und Kontextfenstergröße beeinflusst die Gesamtkosten eines KI-Projekts erheblich. Vergleiche zwischen aktuellen Flaggschiff-Modellen zeigen dabei teils erhebliche Unterschiede in Preis-Leistungs-Verhältnis und Einsatzeignung. Einen strukturierten Überblick über aktuelle Modelle und ihre Stärken bietet der KI-Chatbot-Vergleich 2025, ergänzt durch Analysen zu API-Kosten und Latenzwerten im Vergleich sowie zum Total Cost of Ownership verschiedener Modelle.
Für Unternehmen, die konkret über KI-Budgets entscheiden, lohnt zusätzlich ein Blick auf McKinseys Analyse zu Implementierungsstrategien bei Fortune-500-Unternehmen sowie auf Erkenntnisse zur KI-Adoption im deutschen Mittelstand und zu Implementierungsrisiken bei mittelständischen Betrieben.
Quellen
- McKinsey: The State of AI in 2025. Agents, innovation, and transformation (Global Survey)
- McKinsey: State of AI in Austria 2025. Studie zeigt Chancen und Handlungsfelder für Unternehmen in Österreich
- Golem Karrierewelt: KI-Chatbots im Vergleich 2025 (ChatGPT, Gemini, Claude, Perplexity u. a.)
Häufige Fragen
Was zeigt der McKinsey AI Global Survey 2025 zur finanziellen Wirkung von KI in Unternehmen?
Laut der McKinsey-Studie “The State of AI in 2025” berichten lediglich 39 % der befragten Unternehmen von einer messbaren Wirkung auf den EBIT. Und selbst dort, wo eine Wirkung festgestellt wurde, liegt sie in den meisten Fällen unter 5 %. Trotz zunehmender Verbreitung von KI-Lösungen bleibt eine direkte Gewinnsteigerung also für die Mehrheit der Unternehmen bislang aus.
Wo profitieren Unternehmen heute am stärksten von KI, wenn nicht beim Gewinn?
Die McKinsey-Umfrage zeigt, dass der Nutzen von KI derzeit vor allem qualitativ messbar ist: Eine Mehrheit der Befragten nennt verbesserte Innovation als zentralen Vorteil. Fast die Hälfte berichtet zudem von gesteigerter Kundenzufriedenheit sowie einer stärkeren Differenzierung gegenüber Wettbewerbern. Finanzielle Erträge und eine breite Skalierung stehen hingegen noch aus.
Welche Voraussetzungen müssen Unternehmen erfüllen, um KI erfolgreich zu skalieren?
McKinsey identifiziert sechs Schlüsselbereiche, in denen Unternehmen gezielt investieren müssen, um KI profitabel zu skalieren: Strategie, Talent, Betriebsmodell, Technologie, Daten sowie Einführung und Skalierung. Wer in allen sechs Bereichen stark aufgestellt ist, erzielt laut der Studie deutlich bessere Ergebnisse als der Durchschnitt.
Wie reif sind österreichische Unternehmen im internationalen KI-Vergleich?
Eine gesonderte McKinsey-Analyse für Österreich, veröffentlicht im September 2025, zeichnet ein differenziertes Bild: 19 % der österreichischen Unternehmen zählen zum oberen Fünftel im globalen Vergleich. Gleichzeitig befinden sich 68 % noch in den unteren 40 % der globalen Wertung. Gemessen wird dies anhand des von McKinsey entwickelten AI-Quotienten (AIQ), der KI-Reife in sechs Dimensionen bewertet. Besonderer Nachholbedarf besteht laut der Studie bei der Integration von KI-Modellen und im Bereich Governance.
Welche KI-Werkzeuge stehen Unternehmen 2025 für die Implementierung zur Verfügung?
Die KI-Landschaft für Unternehmen umfasst 2025 eine Reihe etablierter Plattformen mit unterschiedlichen Stärken: ChatGPT (OpenAI) eignet sich für allgemeine Anwendungsfälle, Microsoft Copilot ist besonders im Microsoft-365-Umfeld integriert, Perplexity AI punktet bei der Webrecherche, und Le Chat von Mistral AI positioniert sich als DSGVO-konforme Option für EU-Projekte. Claude von Anthropic sowie Gemini von Google gelten als besonders leistungsfähig für komplexe Analyse- und Coding-Aufgaben. Alle genannten Systeme verfügen über agentische Fähigkeiten und große Kontextfenster.
Dieser Artikel wurde von einem KI-System automatisiert erstellt. Kennzeichnung gemäß Art. 50 der EU-KI-Verordnung.




