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KI-Fachkräftemangel im Mittelstand: IHK-Upskilling 2025

Industrie- und Handelskammern reagieren 2025 mit gezielten Upskilling-Programmen auf den wachsenden KI-Fachkräftemangel im deutschen Mittelstand. Welche Angebote es gibt.

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ecompanion Redaktion21.10.2026 · 2 Min. Lesezeit
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KI-Fachkräftemangel im Mittelstand: IHK-Upskilling 2025

Laut Bitkom-Befragung (852 Unternehmen, Januar 2025) setzen nur 7 Prozent der Betriebe mit 10 bis 49 Beschäftigten KI gegen den IT-Fachkräftemangel ein. Bei Großunternehmen ab 250 Beschäftigten sind es hingegen 21 Prozent. Die Schere zwischen Groß- und Kleinunternehmen beim KI-Einsatz wächst. Mittelständische Betriebe können Personalengpässe seltener durch KI-Werkzeuge abfedern, weil qualifizierte Fachkräfte für Einführung und Betrieb fehlen. Gut ein Drittel aller Unternehmen (35 Prozent) glaubt laut Bitkom, dass KI den Fachkräftemangel abmildern kann. Ob der Mittelstand dieses Potenzial nutzt, hängt maßgeblich davon ab, wie zügig Weiterbildungsangebote etwa durch Industrie- und Handelskammern in die Breite wirken.

KI-Fachkräftemangel im Mittelstand: Was Unternehmen 2025 konkret tun können

Nur 7 Prozent der deutschen Unternehmen mit 10 bis 49 Beschäftigten setzen Künstliche Intelligenz ein, um Personalengpässe zu überbrücken. Bei Großunternehmen ab 250 Beschäftigten sind es laut einer Bitkom-Befragung von 852 Unternehmen bereits 21 Prozent. Die Schere zwischen großen und kleinen Betrieben beim KI-Einsatz ist damit messbar groß.

Der Befund: Mittelstand bleibt zurück

Insgesamt geht gut jedes dritte Unternehmen in Deutschland (35 Prozent) davon aus, dass KI den Fachkräftemangel abmildern kann, so Bitkom im Januar 2025. Bei Kleinstunternehmen mit weniger als zehn Beschäftigten liegt die Nutzungsquote jedoch bei lediglich 2 Prozent.

Parallel dazu zeigt eine Studie des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) im Auftrag des Bundeswirtschaftsministeriums: Fachkräftemangel ist das zentrale Wachstumshindernis für deutsche KI-Startups. Im Jahr 2022/23 konnte ein Drittel dieser Startups offene Stellen nicht besetzen, darunter nicht nur spezialisierte KI-Positionen, sondern Stellen aus allen Unternehmensbereichen. Laut ZEW-Mitautor Christian Rammer würde das Wachstum der Branche wesentlich höher ausfallen, wenn Unternehmen ihre freien Positionen besetzen könnten.

Vier praktische Implikationen für Entscheider im Mittelstand

1. Bestandspersonal qualifizieren statt ausschließlich rekrutieren

Angesichts eines strukturellen Engpasses auf dem Arbeitsmarkt für KI- und IT-Fachkräfte ist Neurekrutierung allein keine tragfähige Strategie. Mittelständische Unternehmen sollten gezielte Upskilling-Programme für vorhandene Mitarbeitende aufsetzen. Industrie- und Handelskammern bieten 2025 vermehrt modulare Weiterbildungsformate an, die Grundlagen der KI-Anwendung ohne Vorstudium vermitteln. Solche Programme senken die Einstiegshürde und schaffen interne Multiplikatoren.

Weiterführend: KI-Fachkräftemangel im Mittelstand: Recruiting und Weiterbildung

2. KI als Unterstützung, nicht als Ersatz begreifen

Bitkom formuliert es klar: KI kann eine IT-Abteilung nicht ersetzen, aber IT-Fachkräfte bei unterschiedlichsten Aufgaben unterstützen. Für den Mittelstand bedeutet das, KI-Werkzeuge zunächst dort einzuführen, wo repetitive Aufgaben anfallen und Fachkräfte entlastet werden, etwa in der IT-Administration oder im Kundensupport. Dieser Ansatz erlaubt eine schrittweise Einführung ohne hohen Spezialisierungsbedarf.

Weiterführend: KI-Pilotprojekte im Mittelstand: Erfolgsfaktoren und ROI

3. Externe Expertise und Partnerschaften einbeziehen

Da ein Drittel der KI-Startups in Deutschland laut ZEW keine offenen Stellen besetzen konnte, ist auch der externe Markt angespannt. Mittelständler sollten Kooperationen mit Forschungseinrichtungen, Hochschulen oder spezialisierten Dienstleistern prüfen. Fraunhofer-Institute und DFKI bieten strukturierte Transferprogramme, die KMU den Zugang zu angewandter KI-Kompetenz erleichtern.

Weiterführend: DFKI und Fraunhofer: Kooperationen mit dem Mittelstand 2025

4. Budgets realistisch planen und Förderangebote nutzen

Der Aufbau interner KI-Kompetenz kostet Zeit und Geld. Wer KI-Budgets für 2025 plant, sollte Weiterbildungskosten explizit einkalkulieren und staatliche Förderprogramme prüfen. Gleichzeitig helfen leichtgewichtige KI-Modelle, die lokal oder kostengünstig betrieben werden können, den Einstieg auch ohne großes IT-Budget zu ermöglichen.

Weiterführend: KI-Budgetplanung im Mittelstand 2025 | Leichtgewichtige KI-Modelle für den Mittelstand


Quellen

Häufige Fragen

Wie stark ist der Fachkräftemangel im Bereich KI und IT im deutschen Mittelstand tatsächlich?

Der Mangel ist erheblich und wirkt sich direkt auf die KI-Einführung aus. Laut einer Bitkom-Befragung von 852 Unternehmen ab 3 Beschäftigten setzen insgesamt nur 5 Prozent aller Unternehmen in Deutschland KI gezielt ein, um Personalengpässe zu überbrücken. Bei kleinen Unternehmen mit 10 bis 49 Beschäftigten sind es lediglich 7 Prozent, bei Kleinstunternehmen sogar nur 2 Prozent. Zum Vergleich: Bei Unternehmen ab 250 Beschäftigten nutzt bereits jedes fünfte KI zur Kompensation von Fachkräftelücken. Der Mittelstand bleibt damit strukturell im Nachteil.

Warum können Mittelständler den Fachkräftemangel nicht einfach durch Neueinstellungen lösen?

Der Arbeitsmarkt gibt das schlicht nicht her. Eine ZEW-Studie im Auftrag des Bundeswirtschaftsministeriums zeigt, dass bereits ein Drittel der deutschen KI-Start-ups in den Jahren 2022 und 2023 offene Stellen nicht besetzen konnte. Dabei fehlten nicht nur spezialisierte KI- oder IT-Profile, sondern Fachkräfte aus allen Bereichen. Wenn selbst spezialisierte KI-Unternehmen keine geeigneten Kandidaten finden, stehen mittelständische Betriebe ohne eigene Recruiting-Abteilung vor noch größeren Herausforderungen.

Kann KI den fehlenden IT-Nachwuchs im Mittelstand vollständig ersetzen?

Nein. Laut Bitkom kann Künstliche Intelligenz eine IT-Abteilung nicht ersetzen. KI-Tools können Fachkräfte bei definierten Aufgaben unterstützen, etwa in der Softwareentwicklung oder IT-Administration, sie ersetzen aber keine qualifizierten Mitarbeitenden. Gut ein Drittel aller befragten Unternehmen (35 Prozent) geht zwar davon aus, dass KI den Fachkräftemangel abmildern kann. Abmildern ist jedoch nicht dasselbe wie beheben. Upskilling-Programme bleiben damit eine notwendige Ergänzung.

Warum sind Upskilling-Programme von IHKs für den Mittelstand besonders relevant?

Weil der Mittelstand im Vergleich zu Großunternehmen deutlich seltener auf KI setzt, um Personalengpässe auszugleichen. Während 21 Prozent der Unternehmen ab 250 Beschäftigten KI zur Kompensation nutzen, sind es bei Unternehmen mit 50 bis 249 Beschäftigten nur 12 Prozent. Diese Lücke lässt sich nur schließen, wenn vorhandene Mitarbeitende gezielt weiterqualifiziert werden. IHK-Angebote sind für mittelständische Betriebe oft niedrigschwelliger zugänglich als unternehmenseigene Weiterbildungsstrukturen, die vor allem Großkonzerne vorhalten.

Wie groß ist die deutsche KI-Start-up-Szene, und was bedeutet das für den Weiterbildungsmarkt?

Deutschland verfügt laut der ZEW-Studie über mehr als 3.000 junge KI-Unternehmen, die im Jahr 2021 aktiv waren. Mehr als drei Viertel dieser Start-ups zählen andere KI-Unternehmen zu ihren Kunden, die Szene ist also eng vernetzt. Im Schnitt generieren diese Unternehmen nach rund 11 Monaten erste Umsätze. Dieses Ökosystem schafft eine wachsende Nachfrage nach KI-Kompetenzen auch im Mittelstand, da immer mehr Betriebe KI-Lösungen von solchen Start-ups beziehen und intern verstehen sowie bedienen müssen.


Dieser Artikel wurde von einem KI-System automatisiert erstellt. Kennzeichnung gemäß Art. 50 der EU-KI-Verordnung.

Quellen

  1. IT-Fachkräftemangel: Große Unternehmen setzen auf Künstliche Intelligenz | Bitkom e. V.BitkomPrimärquelleabgerufen 21. Okt. 2026
  2. Fachkräftemangel: Bremse für KI-Startups und KI-Einsatz im Mittelstandheise onlineFachmediumabgerufen 21. Okt. 2026
  3. Der IT-Mittelstand in DeutschlandBitkomPrimärquelleabgerufen 21. Okt. 2026

Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung erstellt und redaktionell geprüft.