McKinsey-Studie “The State of AI 2025”: Trotz wachsender KI-Nutzung und agentischer Systeme erzielt die Mehrheit der Unternehmen weltweit noch keine messbaren Gewinnsteigerungen durch KI-Einsatz. Für Entscheider in DAX- und MDAX-Konzernen zeigt der McKinsey-Befund klar: KI-Adoption allein reicht nicht aus. Wer Effizienzgewinne nicht in skalierbare Wertschöpfung überführt, verliert gegenüber jenen Wettbewerbern, die bereits ganzheitliche Transformationsprogramme umsetzen. Die Studie basiert auf einer global gewichteten Online-Umfrage vom Juni bis Juli 2025.
McKinsey AI-Adoption-Index 2025: Warum KI-Investitionen in Konzernen noch kaum Gewinne erzeugen
Die Mehrheit der Unternehmen weltweit setzt Künstliche Intelligenz inzwischen operativ ein, erzielt damit aber noch keine messbaren Gewinnsteigerungen oder eine breite Skalierung. Das ist der zentrale Befund der McKinsey-Studie „The state of AI in 2025: Agents, innovation, and transformation“, die auf einer Online-Umfrage vom 25. Juni bis 29. Juli 2025 basiert. Die Daten wurden nach dem BIP-Beitrag der jeweiligen Länder gewichtet, um Repräsentativität zu gewährleisten.
KI-Effizienz und agentische Systeme nehmen zu, Gewinnwirkung bleibt aus
McKinsey stellt fest, dass Unternehmen zunehmend auf agentische KI setzen, also auf Systeme, die eigenständig Aufgaben planen und ausführen können. Die Effizienzgewinne in einzelnen Prozessen sind laut der Studie nachweisbar. Dennoch gelingt es der Mehrheit der befragten Unternehmen nicht, diese Fortschritte in Gewinnsteigerungen oder eine konzernweite Skalierung zu überführen. Die Lücke zwischen Pilotprojekten und transformativer Wirkung bleibt damit das dominante Muster.
Andreas Ess, Partner und Leiter von QuantumBlack, AI by McKinsey in der Schweiz, beschreibt die Situation gegenüber McKinsey so: „Der Einsatz von KI nimmt stetig zu, doch die ganzheitliche Transformation, die für nachhaltigen wirtschaftlichen Erfolg notwendig ist, bleibt eine Herausforderung.“
Praktische Implikationen für Entscheider in DAX- und MDAX-Konzernen
1. Skalierung erfordert mehr als Technologie Der Befund, dass Effizienzgewinne nicht automatisch zu Gewinnwachstum führen, legt nahe, dass Prozessintegration, Datenqualität und organisatorische Veränderungsbereitschaft entscheidende Engpassfaktoren sind. Technologieinvestitionen allein reichen nicht.
2. Agentische KI stellt neue Governance-Anforderungen Der Einsatz autonomer KI-Agenten verlangt von Rechts-, Compliance- und IT-Abteilungen neue Kontrollmechanismen. Wer diese Strukturen nicht parallel zur Technologieeinführung aufbaut, riskiert regulatorische Lücken, besonders im Kontext des EU AI Act.
3. Pilotprojekte gezielt auf Skalierbarkeit prüfen McKinsey verweist auf den anhaltenden Trend, dass viele Unternehmen in der Pilotphase verbleiben. Entscheider sollten bei der Projektauswahl von Anfang an bewerten, ob ein Anwendungsfall konzernweit ausrollbar ist und nicht nur lokal optimiert.
4. Wettbewerbsdruck durch Vorreiter steigt Frühere McKinsey-Studien, etwa „Rewired and running ahead“ (Januar 2024), zeigen, dass führende Unternehmen im Bereich Digital und KI den Abstand zu Nachzüglern kontinuierlich vergrößern. Für DAX- und MDAX-Konzerne bedeutet das: Abwarten erhöht den Aufholaufwand.
Kontext: Jahrelanges Beobachtungsmuster
McKinsey veröffentlicht seit 2018 jährlich Studien zur KI-Adoption. Der aktuelle Bericht von November 2025 steht damit in einer langen Beobachtungsreihe und erlaubt Trendaussagen über mehrere Jahre hinweg. Die konsistente Botschaft lautet: Technologieadoption wächst, aber der Schritt zur wirtschaftlichen Transformation gelingt nur einer Minderheit.
Quellen
- McKinsey: „The state of AI in 2025: Agents, innovation, and transformation“ – Jahresbericht zu Künstlicher Intelligenz (McKinsey.com, November 2025)
- McKinsey Österreich – Publikationen und Ansprechpartner (McKinsey.com/at)
- Bryce Hall, McKinsey & Company – Publikationsliste inkl. State of AI-Reihe
Häufige Fragen
Was zeigt der McKinsey AI-Report 2025 zur KI-Adoption in Unternehmen?
Die McKinsey-Studie “The state of AI in 2025: Agents, innovation, and transformation” wurde auf Basis einer Online-Umfrage erhoben, die vom 25. Juni bis 29. Juli 2025 durchgeführt wurde. Die Ergebnisse belegen: Obwohl der Einsatz von KI in Unternehmen zunimmt und Effizienzgewinne sichtbar werden, erzielt die Mehrheit der befragten Organisationen bislang noch keine messbaren Gewinnsteigerungen und schafft es nicht, KI-Initiativen in die Breite zu skalieren.
Warum scheitern viele Unternehmen daran, KI gewinnbringend zu skalieren?
Laut McKinsey liegt das zentrale Problem nicht im fehlenden Technologieeinsatz, sondern in der ausbleibenden ganzheitlichen Unternehmenstransformation. Eine punktuelle Effizienzsteigerung reicht nicht aus, um langfristige Wettbewerbsvorteile zu erzielen. McKinsey betont, dass ein innovationsgetriebener Ansatz notwendig ist, der strukturelle und organisatorische Veränderungen einschließt, nicht nur den Einsatz einzelner KI-Tools.
Welche Rolle spielt agentische KI in der aktuellen Unternehmenstransformation?
Agentische KI, also KI-Systeme, die eigenständig Aufgaben planen und ausführen, ist laut McKinsey ein zentrales Thema im Jahresbericht 2025. Trotz des wachsenden Interesses an dieser Technologie zeigt die Studie, dass auch hier die Mehrheit der Unternehmen noch nicht in der Lage ist, daraus systematische Gewinnsteigerungen abzuleiten. Die Technologie allein genügt nicht, entscheidend ist die unternehmerische Einbettung.
Wie wurde die McKinsey-Studie 2025 methodisch durchgeführt?
Die Erhebung fand als Online-Umfrage statt und lief vom 25. Juni bis 29. Juli 2025. Sie umfasste Teilnehmer aus verschiedenen Regionen, Branchen, Unternehmensgrößen und Fachbereichen. Um eine repräsentative Stichprobe zu gewährleisten, wurden die Daten nach dem jeweiligen BIP-Anteil der teilnehmenden Länder am globalen BIP gewichtet.
Was müssen Entscheider in DAX- und MDAX-Konzernen aus dem McKinsey-Report 2025 konkret ableiten?
Der Report macht deutlich, dass technologischer Fortschritt allein keinen wirtschaftlichen Erfolg garantiert. Für Führungskräfte in großen Konzernen bedeutet das: KI-Investitionen müssen mit einer klaren Transformationsstrategie verbunden werden, die auf nachhaltige Wettbewerbsvorteile ausgerichtet ist. McKinsey weist explizit darauf hin, dass Unternehmen unter wachsendem Druck stehen, nicht nur Effizienz zu steigern, sondern KI strukturell in ihre Geschäftsmodelle zu integrieren.
Dieser Artikel wurde von einem KI-System automatisiert erstellt. Kennzeichnung gemäß Art. 50 der EU-KI-Verordnung.




