Laut McKinsey Global Survey 2025 nutzen 88 Prozent der befragten Unternehmen KI in mindestens einer Geschäftsfunktion, doch knapp zwei Drittel haben die Technologie noch nicht unternehmensweit skaliert. Für Entscheider in Großunternehmen zeigt die McKinsey-Erhebung eine klare Lücke zwischen Einstieg und systematischer Wertschöpfung. Wer KI lediglich in Pilotprojekten einsetzt, schöpft Produktivitätspotenziale nicht aus. Da 80 Prozent der Befragten Effizienz als primäres KI-Ziel nennen, aber nur die führenden Unternehmen zusätzlich Wachstum und Innovation adressieren, müssen Verantwortliche ihre Implementierungsstrategie gezielt erweitern, um messbaren Unternehmensnutzen zu erzielen.
McKinsey AI Survey 2025: Zwischen Pilotprojekt und Skalierung
88 Prozent der befragten Unternehmen setzen laut McKinsey Global Survey 2025 KI bereits in mindestens einer Geschäftsfunktion ein. Doch die Mehrheit steckt noch in frühen Phasen, bevor eine unternehmensweite Skalierung gelingt.
McKinsey befragt seit Jahren tausende Führungskräfte und Manager weltweit zu Technologie- und Managementtrends. Die aktuelle Erhebung “The State of AI 2025” zeichnet ein differenziertes Bild: Die Nutzung von KI hat zugenommen, aber der Sprung von einzelnen Pilotprojekten hin zu flächendeckendem Einsatz bleibt für die meisten Organisationen eine offene Aufgabe.
KI ist verbreitet, Skalierung aber selten
Gegenüber dem Vorjahr, in dem McKinsey 78 Prozent der Unternehmen mit KI-Einsatz in mindestens einer Funktion zählte, stieg dieser Wert 2025 auf 88 Prozent. Gleichzeitig berichten laut der Erhebung mehr als zwei Drittel der Befragten, dass ihre Organisationen KI in mehr als einer Funktion nutzen. Die Hälfte setzt KI in drei oder mehr Funktionsbereichen ein.
Dennoch zeigt sich eine klare Lücke zwischen Verbreitung und Tiefe: Rund zwei Drittel der Befragten geben an, dass ihre Unternehmen noch nicht begonnen haben, KI unternehmensweit zu skalieren. Nur etwa ein Drittel berichtet von einer tatsächlich skalierten KI-Implementierung.
KI-Agenten gewinnen an Relevanz
Ein deutlicher Trend der Erhebung betrifft sogenannte KI-Agenten, also Systeme, die selbstständig Aufgaben planen und ausführen können. McKinsey zufolge geben 62 Prozent der Befragten an, dass ihre Unternehmen KI-Agenten zumindest erproben. 23 Prozent berichten bereits von einer Skalierung solcher Systeme in mindestens einem Geschäftsbereich, weitere 39 Prozent befinden sich in der Experimentierphase.
Effizienz als Ziel, Wachstum als Differenzierungsmerkmal
80 Prozent der Befragten nennen Effizienzsteigerung als primäres Ziel ihrer KI-Initiativen, so McKinsey. Jene Unternehmen, die den größten Mehrwert aus KI ziehen, verfolgen laut der Studie allerdings zusätzliche Ziele: Wachstum und Innovation werden von den sogenannten High Performern häufiger als ergänzende Stoßrichtungen benannt. 64 Prozent der Befragten sagen, KI ermögliche ihnen Innovation.
Beschäftigungseffekte: Erwartungen gehen auseinander
Die Auswirkungen auf die Belegschaftsgröße werden von den Befragten unterschiedlich eingeschätzt. McKinsey zufolge erwarten 32 Prozent der Befragten einen Rückgang der Beschäftigtenzahl in ihrem Unternehmen im kommenden Jahr. 43 Prozent rechnen mit keiner Veränderung, 13 Prozent erwarten sogar einen Anstieg. Eine einheitliche Erwartungshaltung ist damit nicht erkennbar.
Praktische Implikationen für Entscheider
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Skalierung erfordert Strukturanpassungen. Laut McKinsey beginnen Unternehmen, Arbeitsabläufe aktiv umzugestalten und Führungskräfte in KI-Governance-Rollen einzusetzen. Wer KI nur in Piloten betreibt, ohne organisatorische Verankerung, dürfte Schwierigkeiten haben, messbare Ergebnisse auf Unternehmensebene zu erzielen.
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Große Unternehmen handeln schneller. McKinsey stellt fest, dass Organisationen mit einem Jahresumsatz von mindestens 500 Millionen US-Dollar ihre Strukturen schneller anpassen als kleinere Firmen. Für mittelständische Unternehmen bedeutet das einen möglichen Rückstand, wenn die eigene Transformationsgeschwindigkeit nicht aktiv gesteuert wird.
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KI-Agenten sollten auf der strategischen Agenda stehen. Die hohe Experimentierquote bei KI-Agenten deutet darauf hin, dass diese Technologie von einem Nischenthema zu einem strategisch relevanten Bereich wird. Unternehmen, die den Einstieg verzögern, riskieren einen Informationsrückstand gegenüber Wettbewerbern.
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Effizienz allein reicht möglicherweise nicht. Die McKinsey-Daten legen nahe, dass Unternehmen, die ausschließlich Kostenziele verfolgen, seltener zu den stärksten Nutznießern von KI zählen. Eine Erweiterung der Zielsetzung um Wachstums- und Innovationsdimensionen könnte den Rahmen für KI-Initiativen sinnvoll erweitern, auch wenn ein direkter Kausalzusammenhang aus der Umfrage allein nicht abgeleitet werden kann.
Quellen
- The State of AI: Global Survey 2025 | McKinsey
- The state of AI: How organizations are rewiring to capture value | McKinsey
- McKinsey Global Surveys | McKinsey & Company
Häufige Fragen
Was zeigt die McKinsey-KI-Umfrage 2025 zur tatsächlichen Nutzung von KI in Unternehmen?
Laut dem McKinsey Global Survey on AI 2025 geben 88 Prozent der befragten Führungskräfte an, dass ihre Organisationen KI regelmäßig in mindestens einer Geschäftsfunktion einsetzen. Das ist ein deutlicher Anstieg gegenüber 78 Prozent im Vorjahr. Mehr als zwei Drittel der Befragten nutzen KI bereits in mehreren Funktionen, die Hälfte sogar in drei oder mehr Bereichen.
Wie weit sind Unternehmen bei der unternehmensweiten Skalierung von KI?
Die McKinsey-Umfrage 2025 zeigt, dass die meisten Unternehmen noch in frühen Phasen stecken: Knapp zwei Drittel der Befragten geben an, KI noch nicht unternehmensweit skaliert zu haben. Nur rund ein Drittel berichtet, mit der Skalierung begonnen zu haben. Die Lücke zwischen Pilotprojekten und flächendeckender Implementierung bleibt damit eine der zentralen Hürden.
Welche Rolle spielen KI-Agenten laut der McKinsey-Studie 2025?
KI-Agenten stoßen auf erhebliches Interesse: 62 Prozent der Befragten geben an, dass ihre Unternehmen zumindest mit KI-Agenten experimentieren. 23 Prozent berichten, dass sie agentenbasierte KI-Systeme bereits in mindestens einer Geschäftsfunktion skalieren. Damit sind KI-Agenten eines der meistbeobachteten Entwicklungsfelder im Jahr 2025.
Welche Ziele verfolgen Unternehmen vorrangig mit ihren KI-Initiativen?
Laut McKinsey setzen 80 Prozent der Befragten Effizienz als primäres Ziel ihrer KI-Programme. Unternehmen, die den größten Mehrwert aus KI ziehen, definieren jedoch zusätzlich Wachstum und Innovation als Ziele. 64 Prozent der Befragten geben an, dass KI ihre Innovationsfähigkeit stärkt. Auf die Beschäftigung bezogen erwarten 32 Prozent einen Personalabbau, 43 Prozent keine Veränderung und 13 Prozent sogar einen Zuwachs.
Welche organisatorischen Maßnahmen treffen Unternehmen, um KI-Mehrwert zu realisieren?
Der McKinsey-Survey zeigt, dass Unternehmen beginnen, Arbeitsabläufe gezielt für den KI-Einsatz umzugestalten und Führungskräfte der obersten Ebene in die KI-Governance einzubinden. Unternehmen mit einem Jahresumsatz von mindestens 500 Millionen US-Dollar vollziehen diesen Wandel schneller als kleinere Organisationen. Parallel dazu werden neue KI-spezifische Stellen geschaffen und bestehende Mitarbeitende für den Umgang mit KI weitergebildet.
Dieser Artikel wurde von einem KI-System automatisiert erstellt. Kennzeichnung gemäß Art. 50 der EU-KI-Verordnung.




